Mittwoch, 26. Juli 2017

Matt's Books auf Spreadshirt


Der gute Matt hat nun ebenfalls einen Shop auf Spreadshirt. Ich freue mich besonders, dass er mich mit auf den Buckel packt. Bzw. auf die schlappe Herrenbrust. Unter Extreme Horror habe ich einen festen Platz in seinem dunklen Herzen.

Montag, 24. Juli 2017

Relauch auf Wordpress


Irgendwann stösst auch der beste HTML-Programmierer an seine Grenzen. Zum Beispiel wenn es darum geht, seine Seite responsive zu machen, sprich darstellbar auf mobilen Geräten. Ich lernte Wordpress, und habe die ganze Kiste neu aufgesetzt. Nun könnt ihr mich auch auf dem Handy abchecken. Neugierig? Dann stöbert mal im neuen Design. Neu auch: Der Autor führt durchs Menü. In den Kategorienseiten lauern seltsame Bilder des Künstlers und Zitate.

Samstag, 22. Juli 2017

Aus dem Leben einer Büchersüchtigen: Chantal


Inhalt:
"Chantal schließt mit ihren Freundinnen eine unmoralische Wette ab: Bis zum Ende der Saison alle Spieler der Fußballmannschaft flachzulegen. Alle Mittel sind erlaubt, auch die besonders Schmutzigen. Wie will sie in weniger als zwei Monaten elf Stollenhengste bezwingen? Das geile Rennen gegen die Zeit beginnt!"
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Meinung:

Dieses Buch hat mich dazu gebracht, meine Definition von Erotik und Niveau nochmal gründlich zu überdenken.
Natürlich erwartet man bei solch einem Titel keine ausgebufften Geschichten à la Shades of Grey, sondern ich hatte gehofft, es schließt eher an die Festa Verlags Geschichten an. Irrtum Nummer eins.

Man begleitet die Protagonistin Chantal auf ihrem Raubzug. Dabei ist sie aber weder authentisch, noch irgendwie charaktergefestigt, sondern einfach nur geil. Der Autor versucht zwar hin und wieder so etwas wie Moral oder Ähnliches in Chantals Wesenzüge einzubauen, aber das ist im Grunde genommen lachhaft.
Und darum dreht sich auch das gesamte Buch, das zu meinem Glück nicht wirklich lang war: Sex, Sex und nochmal Sex, wobei ich eigentlich nicht gewillt bin hier das Wort "Sex" zu benutzen, denn das sollte theoretisch zumindest minimal klitzekleine Leidenschaft voraussetzen. Irrtum Nummer zwei.

Der Schreibstil des Autors ist gelinde gesagt verstörend - immerhin muss ich ihm zu gute führen, dass er ganze Sätze bilden kann und einen roten Faden hat, Hut ab. Das ist aber auch schon alles. Die gesamte Story wirkt wie runtergeschrieben, ohne Wert auf die Verständlichkeit zu legen. Da kommen dann Sätze raus wie...

...an dieser Stelle wollte ich ein Beispiel bringen, aber das kann ich einfach nicht, ohne das diese Rezi FSK18 wird...

Was mich zu einem weiteren Punkt bringt:

Jeder zweite Satz dreht sich um Vaginas und Penisse, Dreck, Säfte, Düfte, Löcher die gestopft, Rohre die poliert werden müssen... usw. Das sind nur die harmlosesten Varianten. Es gibt kein Synonym, keine Verniedlichung oder Abwertung für das weibliche Geschlechtsorgan, das NICHT in diesem Buch vorkommt.

Ich bin grundsätzlich davon ausgegangen, dass Chantal die Wette gewinnt. Aber ich hatte mir ein wenig mehr Widerstand seitens der Männer erhofft.
Die stellt der Autor nämlich allesamt als schwanzgesteuerte, spielsüchtige, hormonelle Freaks (und ja, ich meine Freaks) dar, die ihren gesamten Willen verlieren, sobald sie ein wenig Haut sehen - trotz Ehefrauen.
Es mag ja Menschen geben, die so über das andere Geschlecht denken, aber ich gehöre nicht dazu.

Eigentlich will ich auch gar nicht mehr viel sagen.
Die Wortschöpfungen des Autors zeugen von großer Fantasie, sind aber einfach nur fehl am Platz... "Das Runde muss ins Schlitzige" - z. Bsp: Eine Kapitelüberschrift.

Fazit:

Ich war erleichtert und froh, als das Buch vorbei war. Teilweise habe ich Seiten übersprungen, weil eh überall das Gleiche nur mit anderen Kerlen drin steht. Wer anspruchslose Geschichten ohne Niveau, Moral, Leidenschaft und jeder Menge Ekelzeug mag, der kann "Chantal" sicher etwas abgewinnen. Ich nicht. Flop des Jahres. Ein Stern.

Vielen Dank an Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. Ficken in Buchform fällt nicht jedem leicht. Es ist Porno in Buchform gepresst.

Donnerstag, 20. Juli 2017

Postkarte "Christoffer"

http://maxpixel.freegreatpicture.com/Dead-Zip-Blood-Make-up-Woman-Face-Ceremonial-1761844
Kehret zurück zu den Anfängen, Christoffer begins.

Freitag, 14. Juli 2017

Postkarte "Lotta"

https://pixabay.com/de/beine-frau-fersen-sexy-haut-knie-1031525/
Wolltest du schon immer mal wissen, wie die Reichen und Schönen ficken? Dann hol dir diesen Klassiker der Einhandliteratur!

Montag, 10. Juli 2017

Leseprobe aus "Pennerbrenner"


Nachdem Jenny ausgeblutet war, trieb er mit seiner Machete Kerben in den Ast, sie kam herunter wie faules Obst. Justus verging sich an ihrem Leichnam. Ihr Kopf, von wenigen verbliebenen Sehnen und einem dünnen Hautlappen getragen, riss dabei ab. Er rollte ein Stück das Gelände abwärts, und starrte ihn aus staubigen Murmeln an. Der Tod schenkte ihr keine Würde. Der Tod schenkte niemandem etwas. Justus Wohlleben war ein stürmischer Liebhaber.
„Mensch, was bist du blass. Kommt bestimmt von der Nachtschicht. Gönn dir mal Solarium, siehst gleich viel geiler aus.“
Hinterher das Dilemma, sie loszuwerden. Taxigeld konnte er sich sparen, der Anreiz fiel aus. Einen Kaffee hätte sie auch nicht runterbekommen mit ihrem geschwollenen Blaseschlund. Er wäre ihr wie Abwasser aus dem Halsloch gesickert. Wohlleben packte die Hure an den Handgelenken, und zog sie hunderte von Metern durch den Wald, bis er auf eine Seitenader des Main traf. Jenny bekam eine Seebestattung erster Güte. Wasser und Flusskiesel spülten alle Spuren seiner Behandlung von ihr ab, bis auf die klaffende Wunde unter ihrem Kinn. Mit ein wenig Glück geriet sie in die Flügelschraube eines Binnenschiffs, und wurde in Fischfutter verwandelt, noch bevor der hässliche Tag zu Ende ging. Justus kehrte zurück zum Tatort, um ihren Kopf zu holen. Sollte er sie an den Haaren packen? Oder wie eine Bowlingkugel, die Finger tief in Nase und Mund vergraben? Jennys Kotze glitschte zwischen seinen Fingern. Weit schleuderte er die Kugel durch den Wald. In Rotation begriffen sprenkelte sie Blätter und Zweige mit allen Körpersäften, die so an ihr klebten. Erbrochenes, Blut und Lymphe. Menschen hatte Justus noch nie leiden können. Hässliche Schleimbeutel, und wenn du sie aufschneidest, wird es nicht gerade appetitlicher. Mit einem sumpfigen Platschen landete ihr Kopf im Wasser, das Haar wie eine Medusa um ihr Haupt verteilt. Die Strömung nahm ihn mit. Er hatte bessere Ficks gehabt in seinem Leben, viel bessere.

Komm mit mir auf die Jagd. Die Sozialschmarotzer verstecken sich im Taschenbuch und Ebook.